Wie die Welt "Eyjafjallajökull" ausgesprochen hat, war für die Isländer schon spektakulär: Einen "Eyjafjalla-Joghurt" nannten ihn Briten, die Brasilianer sprachen vom "Ayatollah-Jockel", bis amerikanische Nachrichtensprecher - maulfaul und pragmatisch - die Buchstaben zählten und den Vulkan als "E-15" bezeichneten. Dreihunderttausend Wikinger saßen vor dem Fernseher und bogen sich vor Lachen. mehr
2010 wird das Urlaubsziel für viele Fußballfans wohl das Land mit dem Springbock im Wappen sein. Bis im Juni das Runde wieder ins Eckige muss, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Südafrika möchte aller Welt beweisen, dass es, trotz der im Vorfeld oft laut gewordenen Kritik, kein Fehler war, die WM 2010 auf diesem wunderschönen Kontinent stattfinden zu lassen. mehr
Der erste Eindruck: Das Essen wird schärfer. Richtig schärfer. Ich fliege von Dubai nach Indien und scheine der einzige Europäer zu sein. Nach dem Zwischenstopp im der Golfregion sind es nur noch wenige Stunden bis Mumbai – und das Bordessen ist exakt das Gegenteil von mild. mehr
Große Visionen und ein gutes Stück Größenwahn, das Ganze auch umzusetzen: Diese Kombination hat die Stadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten nicht nur zur größten Ansiedelung des Landes, sondern auch zu der Metropole gemacht, die wie keine zweite auf der Erde für urbanes Lebensgefühl steht. mehr
Zwischen Tradition und Moderne: Mit diesen Schlagworten schmückt sich inzwischen beinahe jede Stadt, was den Slogan leider relativ inhaltsleer gemacht hat. London allerdings lässt sich in der Tat kaum besser beschreiben: Die jahrhundertelangen Traditionen, die die Geschicke der Welt mitbestimmten und das moderne London, das gesellschaftlich jede Generation prägte und prägt. mehr
Seit nunmehr 18 Jahren ist der Freisinger Fotograf Siegfried Martin in China unterwegs. Begonnen hat er seine Reisen mit dem Freisinger Ferdinand Schreyer, der bereits seit 23 Jahren als Reiseleiter nach Tibet und Westchina unterwegs ist. Schreyer führte seine Gruppen meist unter einem Motto, bzw. auf den Spuren bedeutender Forscher in den fernen Osten und so war wohl eine der bekannteren Vorbilder Heinrich Harrer, dessen Buch „Sieben Jahre in Tibet“ zu den Bestsellern zählt. Gerade auch bei dieser Reise versuchten Schreyer und Martin die originalen Routen von Harrer zu beschreiten, was nicht immer gelang, sie aber in Gegenden führte, in denen sie laut Einheimischen nach Harrer die zweiten Westeuropäer waren, die sie zu Gesicht bekommen haben. mehr
Der Strand ist ein Traum. Schöner als mancher in der Karibik zieht er sich schier endlos bis zum Horizont. Sein Sand ist fast weiß und so fein wie Pulver. Nur die Palmen fehlen, stattdessen reicht dichter Wald mit bizarr vom Wind zersausten Buchen und Kiefern bis an den Strand heran. mehr
Eine Bushaltestelle irgendwo in Stockholm. Wer hier einen Stadtführer in der Hand hat und etwas unsicher auf den Busfahrplan schaut, muss nicht lange warten, bis ein Stockholmer mit einem netten „Can I help you?“ auf einen zu kommt. Eine typisch alltägliche Szene aus Schwedens Hauptstadt, die zwei Dinge zeigt: Schweden können im allgemeinen Englisch so gut wie ihre Muttersprache. Und: Erstaunlich viele Menschen sind hier sehr freundlich und hilfsbereit. mehr

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